Design-Einstellungen

Wechseln zu: Navigation, Suche


Einstellungen für Designs

Als Administrator/in können Sie auf der Seite Einstellungen > Website-Administration > Darstellung > Designs > Einstellungen folgende Einstellungen vornehmen:

Designliste

Tragen Sie hier ein, welche Designs als Kurs-Designs oder Nutzer-Designs zur Auswahl stehen sollen. Die korrekten Namen der Designs finden Sie auf der Seite Einstellungen > Website-Administration > Darstellung > Designs > Design-Auswahl, tragen Sie die Designs als kommegetrennte Liste ohne Leerzeichen ein, z.B. standard,magazine,arialist). Wenn Sie das Feld leer lassen, stehen alle Designs der Moodle-Standardinstallation zur Auswahl zur Verfügung.

Modus zur Designbearbeitung

Markieren Sie diese Checkbox, während Sie ein Moodle-Design entwickeln und testen. Dann werden Designs nicht im Cache zwischengespeichert, d.h. alle Änderungen, die Sie als Design-Entwickler/in am Design vornehmen, werden unmittelbar angezeigt und können sofort getestet und bei Bedarf korrigiert werden.

Als Alternative, um den Design-Cache zu löschen, können Sie auch den Button Design-Cache löschen auf der Seite Einstellungen > Website-Administration > Darstellung > Designs > Design-Auswahl verwenden.

Designwechsel für Nutzer/innen erlauben

Wenn Sie diese Checkbox markieren, dann dürfen Nutzer/innen in ihrem Nutzerprofil ein eigenes Design auswählen, in dem alle Moodle-Seiten dargestellt werden (außer Kurs-Seiten von Kursen, in denen ein Kurs-Design festgelegt wurde).

Hinweis: Auf Tablets und mobilen Endgeräten sind Nutzer-Designs nur dann verfügbar, wenn die Checkbox Geräteerkennung (siehe weiter unten) markiert ist.

Designwechsel im Kurs erlauben

Wenn Sie diese Checkbox markieren, dann dürfen Trainer/innen in den Kurseinstellungen ein Kurs-Design festlegen. Die Kursseite wird dann immer im gewählten Design dargestellt, unabhängig davon, welches Nutzer-Design die Nutzer/innen bzw. welches Site-Design die Administrator/innen festgelegt haben.

Hinweis: Auf Tablets und mobilen Endgeräten sind Nutzer-Designs nur dann verfügbar, wenn die Checkbox Geräteerkennung (siehe weiter unten) markiert ist.

Designwechsel im Kursbereich erlauben

Wenn Sie diese Checkbox markieren, dann können Designs für Kursbereiche konfiguriert werden. Das gewählte Design gilt dann auch in allen Unterbereichen und den darin enthaltenen Kursen (falls diese keine festgelegten Designs verwenden). Achtung: Die Verwendung von Kursbereichdesigns kann die Geschwindigkeit von Moodle negativ beeinflussen.

Hinweis: Auf Tablets und mobilen Endgeräten sind Nutzer-Designs nur dann verfügbar, wenn die Checkbox Geräteerkennung (siehe weiter unten) markiert ist.

Designs für globale Gruppen erlauben

Neue Funktionalität
in Moodle 3.5!
Wenn Sie diese Checkbox markieren, dann können Designs für globale Gruppen eingerichtet werden.

Designwechsel über URL erlauben

Wenn Sie diese Checkbox markieren, kann das Design über die URL gewechselt werden, indem man an die URL die Parameter
?theme={themename}
(oder
&theme={themename}
wenn es weitere an die URL-Parameter gibt) anhängt. Als Designname
themename
wird die Kurzbezeichnung des Designs verwendet, z.B.
clean, more
oder
boost
.

Beispiele:

   moodledomain.de/?theme=afterburner 
   moodledomain.de/course/view.php?id=2&theme=afterburner

Tipp: Sie können diese Einstellung aktivieren, wenn Sie nach Fehlern suchen, die möglicherweise mit dem Design zu tun haben. So können Sie zwischen verschiedenen Designs hin und her wechseln, ohne dass andere Nutzer/innen betroffen sind.

Blöckeminimierung erlauben

Wenn Sie diese Checkbox markieren, dann dürfen Nutzer/innen eine Moodle-Seite individuell gestalten in dem Sinne, dass sie vorhandene Blöcke ein- oder ausblenden dürfen.

Blöcke im Dock erlauben

Wenn Sie diese Checkbox markieren, dann dürfen Nutzer/innen eine Moodle-Seite individuell gestalten in dem Sinne, dass sie vorhandene Blöcke ins Dock verschieben dürfen.

Einträge im zusätzlichen Menü

Hinweis: Das Boost Design erlaubt keine Untermenüpunkte im zusätzlichen Menü.

In diesem Textbereich können Sie eigene Menüs generieren, die im Kopfbereich jeder Moodle-Seite angezeigt werden. Voraussetzung ist, dass das Design diese Menü-Funktionalität unterstützt - bei den Designs der Moodle-Standardinstallation ist das der Fall.

Syntax:

  • Für jeden Menüpunkt verwenden Sie eine eigene Zeile. Tragen Sie den Namen des Menüpunkts ein, gefolgt von einem senkrechten Strich | und dahinter die zugehörige URL. Optional können Sie hinter der URL einen weiteren senkrechten Strich | gefolgt von einem Tooltip - das ist ein Hinweis zum Menüpunkt, der eingeblendet wird, wenn man mit der Maus über den Menüpunkt fährt.
  • Untermenüpunkte erzeugen Sie, indem Sie am Anfang der Zeile ein Minus (-) setzen. Sie können Untermenüs beliebig ineinander schachteln, die Schachtelungstiefe wird durch die entsprechende Zahl an vorangestellten Minuszeichen gekennzeichnet: (--) ist also ein Unteruntermenüpunkt.

Beispiel:

Moodle community|http://moodle.org
-Moodle free support|http://moodle.org/support
-Moodle development|http://moodle.org/development
--Moodle Tracker|http://tracker.moodle.org
--Moodle Docs|https://docs.moodle.org
-Moodle News|http://moodle.org/news
Moodle company
-Moodle commercial hosting|http://moodle.com/hosting
-Moodle commercial support|http://moodle.com/support


Hinweis: Sonderzeichen müssen als HTML-Code eingegeben werden, z.B. verwenden Sie den Code
&
, wenn Sie ein &-Zeichen anzeigen wollen.

Mehrere Sprachen

Wenn Sie die Menüpunkte in mehreren Sprachen anzeigen möchten (in Abhängigkeit davon, in welcher Sprache die aktuelle Moodle-Seite angezeigt wird), dann können Sie die jeweilige Zeile wie folgt mit dem Sprachcode ergänzen:

 Nur Englisch|http://moodle.com|englische Moodle-Community|en
 Nur Deutsch|http://moodle.de|deutsche Moodle-Community|de,de_du,de_kids

Weitere HTML-Attribute

Sie können auch weitere HTML-Attribute hinzufügen.

Beispiel:

 Moodle Homepage|http://moodle.org" target="_blank
Das erste Anführungszeichen schließt das
href
-Attribut. Danach können weitere Attribute angefügt werden. Verwenden Sie kein Anführungszeichen am Ende des letzten HTML-Attributs - das wird von Moodle automatisch hinzugefügt.

Einträge im Nutzermenü

Administrator/innen können hier festlegen, welche Links im Nutzermenü angezeigt werden.

Die Links Dashboard, Profil und Logout werden immer im Nutzermenü angezeigt, sie können nicht entfernt werden.

Weitere Einträge können hier eingetragen, umsortiert oder gelöscht werden. Die folgenden drei Einträge gehören standardmäßig ins Nutzermenü:

 grades,grades|/grade/report/mygrades.php|grades
 messages,message|/message/index.php|message
 preferences,moodle|/user/preferences.php|preferences

Ein Eintrag im Nutzermenü besteht aus drei Elementen, die durch ein |-Zeichen getrennt werden:

  1. Textbeschreibung oder ein String aus einer Sprachdatei ("langstringname, componentname")
  2. URL der Seite, auf die verlinkt werden soll
  3. ein Symbol (bei Bedarf) - das kann ein pix-Symbol oder die URL einer hochgeladenen Grafik sein.

Hinweise:

  • Sie können auf einen Sprachstring im Sprachpaket verweisen, indem Sie den Sprachstring verwenden. Im obigen Beispiel ist in der 3. Zeile preferences der Name des Sprachstrings und moodle die Sprachdatei, die diesen Sprcahstring enthält. Siehe Sprachanpassung für mehr Informationen. Wenn Sie hier anstelle eines Sprachstrings einen Text eintragen, dann wird immer dieser Text angezeigt, unabhängig davon, in welcher Sprache die Moodle-Seite angezeigt wird.
  • Die PHP-Dateien verweisen auf Code-Dateien von Moodle. /message/index.php verweist auf den Pfad der PHP-Datei Ihrer Moodle-Installation. Sie können hier auch eine URL eintragen, die auf eine Datei außerhalb von Moodle verweist.
  • Die Symbole verweisen standardmäßig auf Bild-Dateien im Verzeichnis /pix/t Ihrer Moodle-Installation. Sie können jedes vorhandene Symbol verwenden (ohne die Dateiendung). Sie können eigene Symbol-Dateien in diesem Verzeichnis ablegen und so die Liste der verfügbaren Symbole erweitern. Sie können auch auf Symbole in anderen Verzeihnissen verweisen, indem Sie den relativen Pfad zu der entsprechenden Datei angeben. Alternativ könenn Sie auch eine URL eintragen, die auf eine Bild-Datei außerhalb von Moodle verweist. Die Bid-Dateien haben das Format .png oder .svg.

Tipp: Wenn Sie kein Symbol angeben, wird das Berabeiten-Symbol edit.gif angezeigt.

Beispiel: Wenn Sie z.B. einen Link "Mein Profil bearbeiten" zum Nutzermenü hinzufügen wollen, dann tragen Sie folgende Zeile ein:

   editmyprofile,core|/user/edit.php|edit

Geräteerkennung

Wenn Sie diese Checkbox markieren, dann erkennt Moodle über den verwendeten Browser, ob es sich beim Client-Gerät um einen PC, ein Mobiltelefon oder einen Tablet-PC handelt. Für diese unterschiedlichen Endgeräte können verschiedene (geeignete) Designs konfiguriert werden. Wenn Moodle z.B. erkennt, dass eine Person über ein Mobiltelefon zugreift, dann kann es die Seiten automatisch im gewählten Mobiletelefon-Design darstellen, das speziell für kleine Displays optimiert ist.

Reguläre Ausdrücke zur Geräteerkennung

Über diese Einstellungsmöglichkeit können Sie die Design-Auswahl für verschiedene Endgeräte genauer spezifizieren, z.B. festlegen, welches Design für den Internet-Explorer IE6 und welches für Windows CE verwendet werden soll.

Mit dem regulären Ausdruck
/(MIDP-1.0|Maemo|Windows CE)/
könnten Sie beispielsweise einige häufig verwendete Feature Phones erkennen und den Rückgabewert
FeaturePhone
angeben. Dies würde
FeaturePhone
zur Designauswahl hinzufügen, so dass Sie für diesen Gerätetyp dann ein spezielles Design vorgeben könnten. Alle anderen Handys würden weiterhin das Design benutzen, welches Sie ursprünglich den Handys zugeordnet hatten.

Spezielle Designs

Session-Designs

Moodle bietet eine weitere Möglichkeit, ein Design festzulegen: das Session-Design. Es wird über die URL gesetzt und ist bis zum Logout gültig. Beim nächsten Login sind wieder die voreingestellten Site-, Kurs- oder Nutzer-Designs aktiv. Diese Option ist nützlich, wenn Sie Designs testen wollen und sie funktioniert perfekt, wenn Sie in verschiedenen Situationen unterschiedliche Designs verwenden wollen.

Beispielsweise können Sie ausgewählten Nutzer/innen einen Link
"http://mymoodlesite.org/course/view.php?id=18&theme=orangewhitepda"
schicken und dann sehen diese Nutzer/innen den Kurs mit der ID=18 im Design orangewhitepda. Standardmäßig sind Session-Designs nicht aktiviert. Zum Aktivieren müssen Sie in der Moodle-Konfigurationsdatei config.php diese Zeile ergänzen:
 $CFG->allowthemechangeonurl = true;

Seiten-Designs

Wenn Sie für ausgewählte Moodle-Seiten (z.B. Profilseiten) ein spezielles Design verwenden wollen, dann müssen Sie das im Code entsprechend programmieren. Verwenden Sie dazu

 $PAGE->force_theme()

Design-Hierarchie

Designs sind hierarchisch organisiert. Moodle wertet die Einstellungen wie folgt aus:

Design-Typ Überschreibt Anzeige Einstellung
Site - alle Seiten* wird im Design-Profil gespeichert
Nutzer/in Site-Design alle Seiten* wird im Nutzerprofil gespeichert
Kurs Site-, Nutzer- und Session-Designs ein Kurs wird im Kursprofil gespeichert
Session Site- und Nutzer-Designs alle Seiten* temporär bis zur Abmeldung aus Moodle

(* außer Kursseiten, in Kursen mit festgelegtem Kurs-Design)

Hierarchie ändern

Die Design-Hierarchie kann in der Moodle-Konfigurationsdatei /moodle/config.php angepasst werden. Die entsprechende Variable heißt
$CFG->themeorder
. In der Beispieldatei /moodle/config-dist.php finden Sie folgenden Eintrag:
$CFG->themeorder = array('page', 'course', 'category', 'session', 'user', 'site');
In diesem Beispiel steht
'course'
vor
'user'
, d.h. ein Kurs-Design überschreibt das gewählte Nutzer-Design.

Einstellungen für einzelne Designs

design.jpg

Einige Designs, die in der Moodle-Standardinstallation enthalten sind, haben eigene Einstellungen, die Sie individuell anpassen können: Logo, Linkfarbe, Spaltenbreite, eigenes CSS usw. Dazu gehören folgende Designs: Afterburner, Arialist, Brick, Formal White, Fusion, Magazine, MyMobile, Nimble, Nonzero, Overlay, Sky High und Splash. Die Design-spezifischen Einstellungen nehmen Sie auf der Seite Einstellungen > Website-Administration > Darstellung > Designs > Design X vor.

Die nebenstehende Grafik zeigt eine Übersicht, welche Einstellungen für welches Design konkret möglich sind.