Metakurs

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Hinweis: Sie sind auf den Seiten der Moodle 1.9 Dokumentation. Die Dokumentation der aktuellsten Moodle-Version finden Sie hier: Metakurs.

In eLearning-Szenarien hat man häufig unterschiedliche Kurse die aber trotz aller Unterschiedlichkeit alle ein bestimmtes Thema gemeinsam haben. Die Arbeitsmaterialien und Aktivitäten zur Behandlung dieses Themas müssten ohne Metakurse in jedem Kurs dupliziert werden. Außerdem ist es ohne Metakurse nicht möglich, dass die Teilnehmer/innen unterschiedlicher Kurse bzgl. einer bestimmten Thematik zusammen arbeiten, Gedanken untereinander austauschen, ... können. Metakurse sind ein Ansatz dieses Problem zu beheben!

Alle Materialien und Aktivitäten zu einem kursübergreifenden Thema können in Form eines eigenen Kursraums einmal zusammengestellt werden. Der Kursraum wird dabei in Moodle als Metakurs definiert. Anschließend werden als Teilnehmer des Metakurs-Raums andere Kurse hinterlegt für die dieses Thema relevant ist. Die Teilnehmer derartiger Kurse werden automatisch als Teilnehmer/innen in den Metakurs eingeschrieben.

Beachten Sie bitte, dass eine Einschreibung in einen Metakurs die Gruppenzugehörigkeit des ursprünglichen Kursraums des Teilnehmers nicht übernimmt! Außerdem erfolgt die Einschreibung nicht unbedingt sofort!

Metakurs-Einrichtung

Administration Metakurs

Die Lehrgangsleitung (Rolle "Teacher") kann über die Einstellung "Metakurs" wählen (Ja/Nein) ob ein Kursraum ein Metakurs ist oder nicht.

In einen Metakurs werden keine individuellen Teilnehmer eingetragen. Statt dessen werden einem Metakurs einer oder mehrere komplette Kurse als Teilnehmer zugeordnet - sozusagen Kindkurse. Die Teilnehmer/innen dieser Kindkurse eines Metakursraums haben damit auch Zugriff auf die Inhalte des Metakurses. Diese geänderte Form der Teilnehmerdefinition spiegelt sich im Block "Administration" wieder. Über die in Metakursräumen sichtbare Option "Kurszuordnung" ist es nun möglich Kindkurse mit einem Metakursraum zu verbinden.

Beispiele für Metakurse

Metakurse können in verschiedenen Arten eingesetzt werden:


  • Szenario 1: X ist ein Metakurs und die Courses 1 bis 4 sind normale Kurse in die Studenten nach dem üblichen Verfahren eingeschrieben sind. Alle Studenten die sich in die Courses 1 bis 4 einschreiben sind automatisch auch in den Metakurs X eingeschrieben. Der Metakurs X erscheint damit als weiterer Kursraum im Block "Meine Kurse".
Standard-Anwendung für Metakurse

Nehmen wir als Beispiel einen Mathematik-Lehrer der zwei Parallelklassen in Algebra hat. Für beide Klassen wurde ein eigener Moodle-Kursraum eingerichtet. Der Lehrer möchte zusätzlich einen Kursbereich in dem Arbeitsmaterialien und/oder Lernaktivitäten für beide Klassen gleichzeitig abgelegt werden können. Indem der Lehrer diesen Kurs als Metakurs definiert und dann seine beiden Kursräume für die Klassen als Teilnehmer hinterlegt wird genau dieses Ziel erreicht.

  • Szenario 2: Die Metakurs-Räume 1-4 sind mit dem Kursraum Y verbunden der seinerseits ein ganz normaler Kursraum ist. Studenten die sich nun in den Kursraum Y einschreiben sind automatisch Mitglied in den Metakursräumen 1 bis 4. Dieses Szenario wird angewandt wenn man möchte, dass alle fünf Kurse genau die gleichen Teilnehmer haben.
Upside-Down Anwendung für Metakurse

In beiden Diagrammen können Sie sehen, dass Studenten erst normal in einen Standardkurs eingeschrieben werden und dann die ganzen Teilnehmer des Kurses dem Metakurs hinzugefügt werden.

Siehe auch

Englische Moodle Diskussions-Foren: