Wir arbeiten aktuell an der Dokumentation der neuen Funktionalitäten von Moodle 5.2.

Neue Funktionalitäten

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Diese Seite gibt einen Überblick über neue Funktionalitäten und Verbesserungen in Moodle 5.2.

Rollenspezifische Informationen finden Sie in den Artikeln Neu für Trainer/innen und Neu für Administrator/innen.

Was ist neu in Moodle 5.2?

Moodle 5.2 bietet eine übersichtlichere Unterstützung bei der Kursgestaltung, verbesserte Bewertungsoptionen und den Weg zu einer moderneren Plattform.

Diese Version enthält Verbesserungen, die darauf abzielen, die Produktivität von Lehrenden zu steigern und das Engagement der Lernenden zu fördern. Zudem werden neue, moderne Plattformfunktionen eingeführt, um Verwaltungsabläufe zu optimieren und die Nutzerfahrung zu verbessern.

Zu den wichtigsten Highlights gehören verbesserte Workflows für mehrere Korrektor/innen in Aufgaben-Aktivitäten, die eine flexiblere Bewertung in großem Umfang ermöglichen – ideal für Bildungseinrichtungen, die große Mengen von Prüfungen verwalten.

Moodle festigt zudem seine Position in der sich wandelnden KI-Landschaft durch die Integration von Gemini AI und Amazon Bedrock, wodurch Bildungseinrichtungen mehr Auswahlmöglichkeiten zur Integration von KI in ihre Lernumgebungen erhalten.

Es wurden Verbesserungen beim Anmeldeprozess, im Dashboard und in Aktivitäten vorgenommen, um wichtige Informationen übersichtlicher darzustellen, sodass Nutzer/innen den Kontext sofort erfassen und effizienter navigieren können.

Verbesserungen in den Funktionalitäten für Tests und Fragensammlungen ermöglichen eine umfassendere und effektivere Verwaltung der Fragensammlung. Die erweiterten Funktionalitäten des Berichtsgenerators bieten Administrator/innen mehr Flexibilität, Effizienz und Kontrolle.

Aus technischer Hinsicht führt Moodle 5.2 grundlegende Verbesserungen ein, darunter grundlegende React-Funktionalitäten, die Integration von Tokens im Moodle Design System sowie Unterstützung für die Installation über Composer, wodurch der Weg für eine modernere Entwicklung der Benutzeroberfläche und eine einfachere Plattformverwaltung geebnet wird.

Zusammengenommen machen diese Verbesserungen Moodle 5.2 zu einem überzeugenden Werkzeug, das Bildungseinrichtungen dabei hilft, bessere Lernerfahrungen zu bieten und den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.

Highlights

Bewertungsworkflow (Phase 1) – Mehrere Bewerter/innen für Aufgaben

Es ist nun möglich, Aufgaben so zu konfigurieren, dass mehrere Bewerter/innen erforderlich sind, sowie die Methode zur Berechnung der Gesamtbewertung aus den Einzelbewertungen festzulegen (manuell, Höchstpunktzahl, Durchschnitt).

Zu den wichtigsten Einstellungen gehören:

Systemweite Voreinstellung für die Anzahl an Bewerter/innen – Trainer/innen können diese Anzahl in den Aufgabeneinstellungen anpassen.

Bewertung berechnen - Trainer/innen können eine Methode wählen, die die Gesamtbewertung automatisch aus den Einzelbewertungen berechnet, oder eine Berechnungsvorschrift manuell festlegen.

Workflow-Management – Der gesamte Workflow der Aufgabenbewertung wird automatisch in Echtzeit aktualisiert.

Optimierte Aktivitätsseiten

An den Aktivitätsseiten wurden mehrere optische Verbesserungen vorgenommen, wodurch wichtige Informationen stärker hervorgehoben werden und eine intuitivere Orientierung möglich ist. Neben der optischen Aufräumaktion, bei der überflüssige Trennlinien und Leerzeichen entfernt wurden, wurden weitere wirkungsvolle Verbesserungen vorgenommen.

Kursname im Kursindex stets sichtbar: Der Kursname bleibt nun im Kursindex sichtbar, auch wenn man auf der Kursseite nach unten scrollt. Er ist auch ein Link zur Kurs-Hauptseite, so dass man von überall mit einem Klick zur Kurs-Hauptseite springen kann.

Bessere Übersicht über wichtige Informationen zu den Aktivitäten: Abschlusskriterien, Termine der Aktivitäten und die Abschlussaktivitäten wurden neu angeordnet und sind nun gut sichtbar oben auf der Aktivitätsseite zu finden. So können die Kursteilnehmer/innen schnell erkennen, was sie bis wann erledigen müssen, ohne die Seite durchsuchen zu müssen.

Die Termine der Aktivitäten werden nun in einem eigenen Bereich oberhalb der Beschreibung angezeigt, was die Übersichtlichkeit und die Priorisierung verbessert.

Die Abschlussvoraussetzungen stehen direkt unter der Aktivitätsbeschreibung und schaffen so einen intuitiven Informationsfluss.

Der Abschluss-Status (z.B. "Erledigt") und der manuelle Abschluss-Button werden in der Kopfzeile der Aktivitätsseite angezeigt, so dass beides immer leicht zu finden ist, unabhängig von der Länge des Seiteninhalts.

Übersichtlichere Darstellung von zugriffsbeschränkten Inhalten

Für zugriffsbeschränkte Aktivitäten und Kursabschnitte gibt es nun eigene Seiten, auf denen die Voraussetzungen für den Zugriff in einem übersichtlichen, gut lesbaren Format dargestellt werden. Dies trägt dazu bei, Unklarheiten zu vermeiden und bietet einen praktischen Überblick über die Zugriffsbedingungen.

Verbesserungen bei den Unterabschnitten

Navigation in den Unterabschnitten

Spezielle Seiten für Unterabschnitte werden entfernt und durch Ankerlinks ersetzt, die die Kursteilnehmer/innen direkt zu den entsprechenden Inhalten auf der Hauptseite des Abschnitts führen. Dies reduziert unnötige Klicks und beschleunigt den Zugriff auf die Inhalte.

Das visuelle Design der Unterabschnitte wird vereinfacht. Gerahmte Boxen werden entfernt und durch eine Überschrift sowie eine Trennlinie ersetzt. Dadurch wird die Seite übersichtlicher und die Struktur der Inhalte klarer erkennbar.

Überarbeitetes Dashboard und Anmeldung für Moodle-Neuinstallationen

Moodle 5.2 bietet ein überarbeitetes Start-Erlebnis für Neuinstallationen.

Eine überarbeitete Anmeldeseite führt Nutzer/innen zu einem aktualisierten Dashboard mit schnellem Zugriff auf wichtige Funktionen und bietet ihnen eine einfachere, übersichtlichere und intuitivere erste Erfahrung mit Moodle.

Verbesserungen im Dashboard für Neuinstallationen

Bei Neuinstallationen wird der Block Kursübersicht nun standardmäßig zum Dashboard hinzugefügt, um neuen Nutzer/innen, die auf Kurse zugreifen und diese erstellen möchten, eine klare Orientierung zu bieten. Nutzer/innen müssen nicht mehr die Seite wechseln, um auf Kurse zuzugreifen.

Der Kalender-Block wurde aus dem Hauptbereich des Dashboards in die Blockleiste verschoben. Die Standardlinks Meine Startseite und Meine Kurse wurden deaktiviert, um die Navigation zu vereinfachen. Damit wird das Dashboard zum zentralen Ausgangspunkt.

Neugestaltung der Anmeldeseite

Die Anmeldeseite wurde neu gestaltet und präsentiert sich nun übersichtlicher und moderner. Diese Änderung vermittelt neuen Nutzer/innen einen einladenden und professionelleren ersten Eindruck.

Multi-Faktor-Authentifizierung

Die Benutzeroberfläche der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) wurde überarbeitet. Dazu gehört ein neues Design für die Authentifizierung per E-Mail, SMS, Sicherheitsschlüssel und Authentifikator-App.

Standard-Anmeldeeinstellungen für Neuinstallationen

Die Standard-Anmeldeeinstellungen für Neuinstallationen wurden vereinfacht:

  • Die erzwungene Anmeldung ist aktiviert und der Button "Als Gast anmelden" ist ausgeblendet.
  • Die Option zur Anzeige des Passworts ist bei der Anmeldung auf Mobilgeräten verfügbar.
  • Die E-Mail-Anmeldung ist aktiviert, sodass Nutzer/innen als Anmeldenamen sowohl ihren Benutzernamen als auch ihre E-Mail-Adresse (sofern diese eindeutig ist) für die Anmeldung in Moodle verwenden können.

Zusammen sorgen diese Änderungen für einen guten Einstieg in Moodle, insbesondere für neue Nutzer/innen.

Wenn Ihre Einstellungen von diesen neuen Standardeinstellungen für Neuinstallationen abweichen, bleiben diese auch nach der Aktualisierung von Moodle erhalten.

Benutzerfreundlichkeit in Tests und Fragensammlungen

Die folgenden neuen Funktionalitäten sollen die Benutzerfreundlichkeit und Konsistenz der Benutzeroberfläche bei Fragensammlungen verbessern.

Nutzer/innen können nun Kategorien in Fragensammlungen – ähnlich wie bei den Kursbereichen – ein- und ausblenden und die Kategorienamen direkt in der Benutzeroberfläche bearbeiten. Darüber hinaus zeigt das Layout der Fragensammlung nun die Anzahl der Fragen für jede Kategorie an und ermöglicht das Verschieben ganzer Kategorien einschließlich ihrer Unterkategorien und der darin enthaltenen Fragen.

Insgesamt tragen diese Änderungen zu umfassenden Verbesserungen hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit und Einheitlichkeit auf den Seiten für Tests und Fragensammlungen bei.

Ein- und Ausblenden, Drag & Drop und Verschieben von Fragenkategorien

Nutzer/innen können nun Fragenkategorien din Fragemsammlungen ein- oder ausblenden, per Drag & Drop verschieben und mühelos umordnen. Dadurch lassen sich Fragenkategorien einfacher organisieren, neu anordnen und verwalten.

Schnellbearbeitung von Fragenkategorien

Fragenkategorien können nun direkt vor Ort über editierbare Textfelder bearbeitet werden, wobei die Änderungen sofort gespeichert werden. Dies spart Zeit und Aufwand, da bei Änderungen kein Wechsel zwischen verschiedenen Seiten mehr erforderlich ist.

Anzahl der Fragen in einer Fragensammlung

Für den schnellen Überblick wird die Gesamtzahl der in einer Fragensammlung enthaltenen Fragen neben jeder Fragensammlung angezeigt.

Verschieben von Fragenkategorien von einer Fragensammlung in eine andere

Die Verwaltung einer umfangreichen Fragensammlung ist jetzt wesentlich komfortabler. Verschieben Sie eine ganze Fragenkategorien samt ihren Fragen von einer Fragensammlung in eine andere, ohne etwas neu erstellen zu müssen. Die schnelle Neuorganisation von Fragensammlungen und die übersichtliche Strukturierung der Inhalte waren noch nie so einfach.

Einheitliche Benutzeroberfläche für die gesamte tertiäre Navigation

In Moodle wurde die tertiäre Navigation bisher plattformweit unterschiedlich dargestellt. Die tertiäre Navigation in der Fragensammlung wurde neu gestaltet, um sie an die Benutzererfahrung in anderen Bereichen anzupassen. Sie entspricht nun dem einheitlichen Erscheinungsbild, wodurch der Wechsel zwischen verschiedenen Bereichen von Moodle intuitiver wird.

Verbesserungen im Berichtsgenerator

Finden Sie Informationen dank leistungsfähigerer Filter schneller, verschaffen Sie sich einen klaren Überblick über den Status geplanter Berichte und verlassen Sie sich auf ein einheitliches Verhalten bei nutzerdefinierten Berichten.

Neue Filterfunktionen und verbesserte Benutzerfreundlichkeit

Der Bericht Task-Logdaten (zu finden unter Website-Administration > Server > Tasks > Task-Logdaten) wurde um eine Filtermäöglichkeit nach Lese-/Schreibzugriffe auf die Datenbank erweitert, während die Filter der Nutzerliste nun Platzhalter für flexiblere Suchanfragen unterstützen.

Darüber hinaus wurde die Berichtsverwaltung verbessert durch:

  • Übersichtlichere Rückmeldung zum Status des Zeitplans
  • Konsistentere Handhabung von nutzerdefinierten Berichten für Kursmodule
  • Benachrichtigungen, um Nutzer/innen zu informieren, wenn ein Berichtszeitplan aktiviert oder deaktiviert wird

Auch die Berichterstellung für nutzerdefinierte Berichte für Kursmodulen wurde vereinheitlicht, um plattformweit einheitliche Ergebnisse zu gewährleisten.

Integration von React-Grundlagen in den Moodle-Kern

Moodle 5.2 führt die grundlegende Infrastruktur ein, die für die Unterstützung von React im Moodle-Kern erforderlich ist. Dazu gehören die Integration in den Build-Prozess, automatische Initialisierung und Template-Helper, die Unterstützung von Import-Maps sowie die Möglichkeit, externe Bundles zu verwenden.

Auch wenn es sich hierbei nicht um eine einzelne Endnutzerfunktion handelt, ist es doch eine strategisch wichtige Plattformfunktion, die die Grundlage für künftige Verbesserungen der Benutzererfahrung und die Modernisierung der Benutzeroberfläche bildet.

Diese Funktionalität umfasst:

  • Integration und Optimierung des React-Build-Codes, der React-Mustache-Template-Helper und der automatischen Initialisierung in den Moodle-Kern
  • Hinzufügen der React-Bibliothek und des Design-Systems als externes Bundle
  • Hinzufügen von Import-Maps und anderem Require-Code für die Interaktion mit dem React-Build-System

Integration des Moodle-Design-System-Pakets

Das NPM-Paket des Moodle-Design-Systems kann nun in Moodle integriert werden. Diese Änderung erleichtert es Entwickler/innen, UI-Funktionen mithilfe gemeinsamer Designkomponenten zu erstellen und zu pflegen, und ermöglicht eine Abstimmung zwischen den Komponenten des Designsystems und der Moodle-Kernentwicklung.

Auf lange Sicht wird diese neue Funktionalität dazu beitragen, eine einheitlichere Benutzeroberfläche auf der gesamten Plattform zu gewährleisten.

Unterstützung für die Installation von Moodle mittels Composer

Moodle kann nun über Composer installiert werden, was die langfristige Wartung und den Support erheblich vereinfacht.

Diese Neuerung bietet umfassende Unterstützung für die Installation von Moodle über Composer, einschließlich der Verwaltung von Bibliotheken von Drittanbietern über Composer und der Anpassungen von Test-Tools für eine reibungslose Leistung, selbst wenn Moodle in unterschiedlichen Verzeichnisstrukturen installiert ist.

Obwohl es sich hierbei in erster Linie um eine Funktionalität für Entwickler/innen handelt, stellt sie eine wichtige Plattformverbesserung dar, die langfristige Vorteile für die Wartung bietet. Detaillierte Infomationen finden Sie in den Moodle 5.2 Release Notes.

Diese Neuerung umfasst außerdem mehrere unterstützende Funktionen:

  • Umstellung von individuell festgelegten Testabhängigkeiten auf die Composer-Abhängigkeit moodle/moodle-testing
  • Aktualisierung der PHPUnit-Konfiguration zur Unterstützung eines optionalen Verzeichnispräfixes
  • Aktualisierung der Tests in der Datei environment.xml, um zu berücksichtigen, dass Composer möglicherweise im übergeordneten Verzeichnis installiert ist

Unterstützung von OpenTelemetry

Moodle 5.2 bietet ab sofort integrierte Unterstützung für OpenTelemetry (OTel), einen Open-Source-Standard für Observability, der es Administrator/innen und Entwickler/innen ermöglicht, die Leistung und das Verhalten einer Moodle-Installation in Echtzeit zu verfolgen, zu überwachen und zu analysieren.

Diese erste Version konzentriert sich auf die automatische Integration; Änderungen am Moodle-Code sind nicht erforderlich. Nach der Konfiguration generiert Moodle Telemetry-Span-Daten, die von jedem OpenTelemetry-kompatiblen Überwachungstool erfasst und visualisiert werden können.

Was wird automatisch nachverfolgt?

Nach der Einrichtung generiert Moodle Telemetry-Spans für:

  • Alle Webanfragen und CLI-Vorgänge
  • Routing: Welcher Controller und welche Aktion haben die jeweilige Anfrage bearbeitet?
  • Geplante und Ad-hoc-TAsks (Cron)
  • Event-Auslösung und Massenverarbeitung von Events
  • Webservice-Aufrufe: ein Span pro externem Funktionsaufruf

Anforderungen

Für die OpenTelemetry-Unterstützung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  1. Die PHP-Erweiterung opentelemetry, installiert über PECL: pecl install opentelemetry
  2. Das Composer-Paket, das Ihrer Moodle-Installation hinzugefügt wird: composer require moodlehq/moodle-package-otel
  3. Ein OTel-Exporter: composer require open-telemetry/exporter-otlp

Die gesamte OpenTelemetry-Konfiguration muss in der Datei php.ini oder als Umgebungsvariablen definiert werden; sie kann nicht über die Moodle-Administration-Oberfläche konfiguriert werden.

Daten ansehen

Die Daten können mit jedem OpenTelemetry-kompatiblen Backend visualisiert werden, beispielsweise mit SigNoz (Open Source), Jaeger, Grafana Tempo, Honeycomb oder Datadog.

Integration deaktivieren

Die Integration kann vollständig deaktiviert werden, oder einzelne Komponenten können mithilfe von Umgebungsvariablen deaktiviert werden:

  • Alles deaktivieren: OTEL_PHP_DISABLED_INSTRUMENTATIONS=moodlelms
  • Nur Cron deaktivieren: OTEL_PHP_DISABLED_INSTRUMENTATIONS=moodlelms.cronlistener

Weitere Informationen

Weitere Verbesserungen

KI in Moodle

Neue Plugins von KI-Anbietern

Die in Moodle integrierte KI-Funktionalität umfasst nun Googles Gemini AI und Amazon Bedrock als verfügbare KI-Anbieter.

Die Gemini-Integration ermöglicht die nahtlose Nutzung der KI-Funktionen von Google innerhalb von Moodle und ist mit allen aktuellen KI-Aktionen von Moodle kompatibel, darunter Textgenerierung, Zusammenfassung, Erklärung und Bilderstellung. Die Konfiguration bietet zudem hohe Sicherheit für Organisationen, die Google umfassend nutzen, wobei alle Daten innerhalb des eigenen Google-Kontos der Organisation verbleiben.

Die KI-Integration von Moodle mit Amazon Bedrock ermöglicht die nahtlose Nutzung der KI-Plattform von Amazon innerhalb von Moodle. Zu den Vorteilen gehören:

  • Die Daten verbleiben in der von der Organisation konfigurierten AWS-Region – dies unterstützt die Datenhoheit und die Einhaltung von Compliance-Anforderungen
  • Zugriff auf mehrere Grundmodelle: Claude (Anthropic), Titan (Amazon), Llama (Meta) und weitere
  • Ideal für Institutionen, die in AWS investieren – lässt sich in bestehende IAM-Anmeldedaten integrieren

Die Moodle-Administration kann die KI-Anbieter über eine einheitliche Benutzeroberfläche konfigurieren und Modelle auswählen.

Verbesserungen auf der Kursseite

Verbesserungen bei der Kursbearbeitung

Die Kursbearbeitung ist nun effizienter und zuverlässiger. Durch asynchrones Zurücksetzen können nun auch umfangreiche Kurse ohne Zeitüberschreitungen und mit minimalen Unterbrechungen bearbeitet werden.

Weitere Verbesserungen – wie das Duplizieren von Unterabschnitten, die direkte Weiterleitung zu bearbeiteten Aktivitäten, eine optimierte Logik zum Speichern von Abschnitten und die Entfernung des Aktivitätenblocks – optimieren die Navigation und vereinfachen die Kursverwaltung.

Große Kurse asynchron zurücksetzen

Durch die Umstellung auf einen asynchronen Prozess lassen sich große Kurse effizient verarbeiten, ohne dass es zu lang andauernden Anfragen oder Zeitüberschreitungen kommt. Dies erhöht die Systemzuverlässigkeit und sorgt für eine flüssige, unterbrechungsfreie Benutzererfahrung.

Die Moodle-Administration muss das asynchrone Zurücksetzen auf der Seite Website-Administration > Allgemein > Zusatzoptionen systemweit aktivieren:

Zu den weiteren Verbesserungen gehören:

Unterabschnitte duplizieren: Im Aktionsmenü der Unterabschnitte ist die Option Duplizieren enthalten.

Weiterleitung auf Aktivitätsebene: Nutzer/innen werden an den spezifischen Aktivitätsanker (#module-...) weitergeleitet, anstatt nur zum Kursabschnitt. Das ermöglicht eine effizientere Bearbeitung, insbesondere in Kursen mit großen Abschnitten.

Verbesserung beim Speichern von Informationen in einem Kursabschnitt: Der Arbeitsablauf bei der Bearbeitung von Kursabschnitten wurde verbessert, sodass Nutzer/innen nach dem Speichern von Änderungen auf die Seite zurückgeleitet werden, von der sie gekommen sind.

Aktivitäten-Block entfernt: Da die Kursübersicht in die Standard-Kursnavigation integriert ist, wird der Aktivitäten-Block nicht mehr benötigt.

Verbesserungen in der Website-Administration

Diese Verbesserungen stärken die Effizienz und die Systemverwaltung bei großen Moodle-Installationen.

Konfigurierbare Benennung von Sicherungsdateien für die Einhaltung von Organisationsrichtlinien: Große Organisationen setzen häufig auf strukturierte Datenarchivierungsprozesse, bei denen eine einheitliche Dateibenennung von entscheidender Bedeutung ist. Diese Funktion ermöglicht die Konfiguration von Standardnamen für Sicherungsdateien mithilfe von Mustache-Vorlagen. Dies unterstützt Administrator/innen dabei, Namensschemata für Sicherungsdateien zu definieren, die sich nahtlos in interne Richtlinien einfügen.

Vereinfachtes Löschen von Kursen: Das Löschen von Kursen ist nun intuitiver und unterstützt das Löschen anhand des Kurznamens oder der Kurs-ID-Nummer. Da diese Kennungen häufig in Studierendeninformationssystemen verwendet werden, verringert diese Verbesserung das Fehlerrisiko und optimiert die Verwaltungsabläufe.

Verbesserungen in der Benutzeroberfläche und Benutzererfahrung

Diese Verbesserungen sorgen für eine intuitivere Benutzererfahrung und ermöglichen Nutzer/innen eine schnellere Erledigung ihrer Aufgaben.

Speichern-Button in fester Fußzeile: Beim Scrollen werden die Buttons zum Speichen von Änderungen nun in einer festen Fußzeile angezeigt, die sich ausschließlich auf den Bereich zwischen den vertikalen Seitenleisten beschränkt. Dadurch sind wichtige Funktionen stets griffbereit, was die Effizienz deutlich steigert.

Optimiertes Layout der Konfigurationsseiten für nutzerdefinierte Felder: Die Seiten wurden neu gestaltet, um eine intuitivere und einheitlichere Benutzererfahrung zu bieten. Zu den Verbesserungen gehören:

  • übersichtlichere Layoutstruktur, die an andere Konfigurationsseiten angepasst ist
  • verbesserte visuelle Trennung zwischen Feldern auf Komponentenebene und gemeinsam genutzten nutzerdefinierten Feldern
  • bessere Organisation, damit Nutzer/innen Feldtypen schnell erkennen und verwalten können

Verbesserungen im Forum

Foren ermöglichen nun eine effektivere Zusammenarbeit, da Q&A-Foren die Echtzeit-Anzeige von Antworten unterstützen und so eine schnellere Beteiligung während Live-Sitzungen ermöglichen.

Darüber hinaus bieten erweiterte Optionen zur Sperrung bei Inaktivität – von einigen Tagen bis zu mehreren Jahren – Trainer/innen und Bildungseinrichtungen mehr Flexibilität bei der Verwaltung des Lebenszyklusses von Diskussionen entsprechend ihren spezifischen Anforderungen.

Antworten im Q&A-Forum in Echtzeit anzeigen: Das Fragen-und-Antworten-Forum (Q&A) eignet sich nun besser für Live-Sitzungen. Die Antworten der Teilnehmer/innen können sofort nach der Veröffentlichung angezeigt werden, ohne dass die maximale Bearbeitungszeit (in der Regel 30 Minuten) ablaufen muss. Dadurch werden die Antworten für andere in Echtzeit sichtbar, was schnellere Reaktionen, dynamischere Diskussionen. So wird es möglich, Fragen sofort zu beantworten oder Erkenntnisse auszutauschen – sei es in Live-Sitzungen oder in kollaborativen Lernszenarien.

Forumssperrung bei Inaktivität: Diese Erweiterung bietet zusätzliche Konfigurationsoptionen für die bestehende automatische Sperrfunktion, sodass Diskussionen nach unterschiedlicheren Zeiträumen der Inaktivität gesperrt werden können. Zu den neuen Optionen gehören:

  • Kurzfristige Zeiträume (z.B. 2 Tage, 3 Tage) zur Unterstützung von schnelllebigen oder zeitgebundenen Diskussionen
  • Langfristige Zeiträume (z.B. 2 Jahre, 3 Jahre, 5 Jahre) für Archivierungszwecke oder Compliance-Anforderungen

Diese Flexibilität gewährleistet, dass Forumsdiskussionen so verwaltet werden können, dass es verschiedenen Unterrichtsstilen, Kurszyklen und institutionellen Richtlinien gerecht wird.

Standardschriftgröße: Die Standardschriftgröße ist auf 1em/16px eingestellt, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Verbesserungen in der Mobile App

Wir haben Verbesserungen eingeführt, um der Moodle-Administration mehr Kontrolle über die Benutzererfahrung in der mobilen App zu geben. Dazu gehört die Möglichkeit, nutzerdefinierte Menüpunkte zum Nutzerprofil hinzuzufügen und eine sichere JavaScript-Whitelist zu nutzen, um die Funktionen von Moodle zu erweitern.

Nutzerdefinierte Menüelemente: Die Moodle-Administration kann nun die Benutzererfahrung in der Mobile App anpassen, indem sie mithilfe des bestehenden Formats für nutzerdefinierte Menüs eigene Menüelemente hinzufügt. Dies ermöglicht das Hinzufügen von Links zu relevanten Funktionen oder externen Seiten direkt im Nutzerprofil.

Sichere Skript-Whitelist: Eine neue Einstellung auf der Seite Website-Administration > Allgemein > Mobile App > Mobile Features ermöglicht es Administrator/innen, eine Whitelist mit zugelassenen JavaScript-Skripten zu definieren. Dies gewährleistet die sichere Einbindung externer Skripte in nutzergenerierte Inhalte (wie Seiten oder Forenbeiträge) und ermöglicht so Funktionalitäten, die auf JavaScript von Drittanbietern basieren.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass diese Funktionalitäten erst ab Version 5.2 der Moodle-App verfügbar sind.

Aktualisierte Seite für Moodle-App-Abonnements: Die Seite Website-Administration > Allgemein > Mobile App > Moodle-App-Abonnements (Upgrade) wurde mit Blick auf bessere Übersichtlichkeit neu gestaltet. Sie hebt nun den aktuellen Mobil-App-Tarif der Website, Nutzungsstatistiken und Nutzungsbeschränkungen besser hervor und bietet direkte Links für Tarif-Upgrades oder die Verwaltung. Darüber hinaus wurden die Einstellungen für Premium-Funktionen in einen eigenen Bereich verschoben, um deren Verfügbarkeit je nach Abonnementstatus deutlich zu kennzeichnen.

Siehe auch