Installation von Moodle: Unterschied zwischen den Versionen

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Hinweis: Sie sind auf den Seiten der Moodle 2.7 Dokumentation. Die Dokumentation der aktuellsten Moodle-Version finden Sie hier: Installation von Moodle.

(Installationsskript verwenden)
(Von Kommandozeile aus installieren)
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Diese Variante funktioniert genau so einfach wie die Installation unter Verwendung von Installationsskript und Webbrowser.
 
Diese Variante funktioniert genau so einfach wie die Installation unter Verwendung von Installationsskript und Webbrowser.
  
Wechseln Sie zunächst in das [[Moodle-Verzeichnis]] Ihres Webserver-Verzeichnisses, in dem die PHP-Skripte von Moodle gespeichert sind, und dann in das Unterverzeichnis ''admin'', also z.B.
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Verschaffen Sie sich über ein Kommandozeilenfenster Zugriff auf Ihren Moodle-Server. Wechseln Sie in das [[Moodle-Verzeichnis]] Ihres Webserver-Verzeichnisses, in dem die PHP-Skripte von Moodle gespeichert sind, also z.B.
  
   $cd /var/www/html/moodle/admin
+
   $cd /var/www/html/moodle/
  
Dann rufen Sie das folgende (lange) Kommando auf:
+
Dann rufen Sie das folgende Kommando auf:
  
   $php cliupgrade.php --lang=en --webaddr=<nowiki>http://www.example.com</nowiki> --moodledir=/var/www/html/moodle
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   $ sudo -u apache /usr/bin/php admin/cli/install.php --lang=de
                    --datadir=/var/moodledata --dbtype=mysql --dbhost=localhost --dbname=moodle
 
                    --dbuser=root --prefix=mdl --verbose=1 --interactivelevel=2
 
 
 
Nähere Informationen, insbesondere zur Bedeutung der einzelnen Optionen finden Sie im Artikel [[Installation von Kommandozeile]]. Beachten Sie, dass Sie die Werte für die einzelnen Optionen entsprechend Ihrer Serverkonfiguration anpassen müssen.
 
  
 
==Abschließende Aufgaben==
 
==Abschließende Aufgaben==

Version vom 13. Juli 2011, 12:05 Uhr


Diese Anleitung beschreibt, wie Sie vorgehen, wenn Sie Moodle erstmalig installieren. Einige der Installationsschritte werden sehr detailliert beschrieben und versuchen die meisten üblichen Webserver-Einstellungen zu behandeln. Daher erscheint dieser Artikel vielleicht lang und kompliziert. Aber: Keine Panik! Wenn Sie den Installationsprozess einmal verstanden haben, installieren Sie Moodle in wenigen Minuten.

Lesen Sie diese Seite aufmerksam durch - die meisten Probleme werden in diesem Text behandelt. Wenn Sie dennoch nicht weiter wissen, können Sie in der Moodle-Community um Hilfe bitten: Nutzen Sie dazu das Installationsforum im Kurs Using Moodle auf moodle.org.

Eine andere Möglichkeit ist, jemanden dafür zu bezahlen, dass er Ihnen eine Moodle-Installation aufsetzt und betreut (z.B. Moodle-Hosting). Dann können Sie den nachfolgenden Artikel ignorieren und direkt mit der Nutzung von Moodle beginnen.

Systemanforderungen

Moodle wird hauptsächlich auf dem Betriebssystem Linux mit einem Apache-Webserver, MySQL-Datenbank und PHP (auch bekannt als LAMP-Plattform) entwickelt. Es ist ebenso getestet unter den Betriebssystemen Windows XP/2000/2003/7 (WAMP), Solaris 10 (Sparc and x64), Mac OS X und Netware 6, und es werden auch andere Datenbanken (PostgreSQL, Oracle und Microsoft SQL-Server) unterstützt.

Grundlegende Voraussetzung für ein Moodle-System sind folgende:

Hardware

  • Plattenspeicher: 160 MB frei (Minimum). Darüberhinaus benötigen Sie weiteren Platz, um Ihre Materialien zu speichern.
  • Speicher: 256MB (Minimum), 1GB (empfohlen). Als allgemeine Faustregel gilt: Moodle kann 50 Nutzer pro 1 GB RAM gleichzeitig unterstützen, aber das hängt auch von Ihrer individuellen Software- und Hardwarekombination ab. Wenn Sie Ihr Moodle von einem Provider hosten lassen, hängt es auch von dessen Konfiguration von PHP und MySQL ab. Dies kann auch die Zahl der Nutzer, die Moodle unterstützen kann einschränken, siehe Nutzerkapazitäten.

Software

  • PHP muss mindestens 5.2.8 oder neuer sein, wenn Sie die Wahl haben, ist 5.3.x noch besser.
  • Die Datenbank sollte eine der folgenden sein:
    • MySQL 5.0.25 oder neuer(InnoDB Storage Engine wird dringend empfohlen)
    • PostgreSQL 8.3 oder neuer
    • Oracle 10.2 oder neuer
    • MS SQL 2005 oder neuer
  • Standardkonformer Browser, z.B.:

Dateien herunterladen und an den richtigen Ort kopieren

Es gibt zwei Möglichkeiten, um an Moodle heranzukommen:

Nach dem Herunterladen und Auspacken des Pakets bzw. nach dem Checkout vom CVS sehen Sie ein Verzeichnis moodle, das viele Unterverzeichnisse und Dateien enthält. Bei Interesse können Sie Details im Artikel Moodle-Verzeichnis nachlesen.

Sie können das gesamte Verzeichnis in das Dokumenten-Verzeichnis Ihres Webservers verschieben, in diesem Fall wird die Moodle-Seite über http://yourwebserver.com/moodle aufgerufen, oder sie kopieren alles direkt in das Hauptverzeichnis des Webservers, um so die Moodle-Seite direkt über http://yourwebserver.com zu erreichen.

Tipp: Wenn Sie das Moodle-Archiv auf Ihren PC herunterladen und dann auf den Webserver hochladen möchten, ist es besser, das Archiv erst auf dem Webserver auspacken zu lassen. Die meisen Anbieter bieten dafür eine Weboberfläche an (z.B. 1&1).

Server für Moodle einrichten

Bevor Sie Moodle installieren, müssen Sie Ihren Webserver entsprechend konfigurieren. Außerdem müssen Sie eine leere Datenbank und ein Datenverzeichnis anlegen, in dem Moodle alle Daten und Materialien speichern kann. Wie das funktioniert wird im folgenden beschrieben.

Webserver-Konfigurationsdatei httpd.conf

Damit Moodle richtig funktioniert, müssen eine Reihe von Webserver-Einstellungen vorgenommen werden. Was dabei zu beachten ist, lesen Sie im Artikel Webserver-Konfiguration.

PHP-Konfigurationsdatei php.ini anpassen

Damit Moodle richtig funktioniert, müssen eine Reihe von PHP-Einstellungen angepasst werden. Im Artikel PHP-Versionen für Moodle finden Sie detaillierte Informationen über die nötigen Einstellungen für die jeweiligen Moodle-Versionen.

Alternativen zu httpd.conf und php.ini

Wenn Sie keinen direkten Zugriff auf die Dateien httpd.conf oder php.ini Ihres Webservers haben, oder wenn Sie auf Ihrem Server außer Moodle weitere Web-Anwendungen mit u.U. anderen Konfigurationseinstellungen betreiben, dann können Sie als Alternative eine Datei .htaccess anlegen.

Moodle-Datenbank anlegen

Als nächstes müssen Sie in Ihrem Datenbanksystem eine leere Datenbank (z.B. mit dem Namen: "moodle") und einen speziellen Nutzer (z.B. "moodleuser") erzeugen, der Vollzugriff auf diese (und nur diese!!!) Datenbank hat. Für eine Moodle-Testinstallation auf einem Testserver kann man auch den Nutzer "root" verwenden, aber für ein produktives System sollte das niemals gemacht werden: Wenn ein Hacker es schafft, Ihr Passwort zu erraten, ist das gesamte Datenbanksystem in Gefahr, nicht nur die Moodle-Datenbank Ihres Datenbanksystems.

Detaillierte Informationen finden Sie im Artikel Moodle-Datenbank.

Moodle-Datenverzeichnis anlegen

Moodle braucht außerdem ein Verzeichnis, um hochgeladene Dateien oder Nutzerbilder zu speichern.

Das Moodle-Installationsskript versucht normalerweise, ein solches Verzeichnis anzulegen. Falls dies nicht funktioniert, müssen Sie dieses Verzeichnis manuell anlegen.

Sicherheitshinweis: Aus Sicherheitsgründen sollte dieses Verzeichnis nicht direkt über den Webserver erreichbar sein. Der einfachste Weg ist der, ein Verzeichnis außerhalb des Webserver-Verzeichnisses auszuwählen (das ist das Verzeichnis, auf das der erste Teil Ihrer Moodle-URL - bis zum ersten / - zeigt, z.B. in http://IhreDomäne.com/moodle/admin/cron.php ist es http://IhreDomäne.com/).

Im Artikel Moodle-Datenverzeichnis finden sie detaillierte Informationen zu Sicherheitsaspekten und zum Anlegen eines solchen Verzeichnisses über cpanel oder mittels der Moodle-Konfigurationsdatei config.php.

Installationsprozess starten

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, Moodle zu installieren: Die meisten Administrator/innen verwenden die Installation über den Browser mit Hilfe des Installationsskripts install.php. Alternativ kann man Moodle auch von der Kommandozeile aus installieren.

Installationsskript verwenden

Wenn Sie das Installationsskript install.php verwenden möchten, rufen Sie die folgende URL im Browser auf:

  http://IhrServer/moodle/install.php

(Das Installationsskript setzt ein Session-Cookie. Wenn Sie eine Popup-Warnung bekommen, akzeptieren Sie das Cookie!)

Das Skript führt Sie durch den gesamten Installationsprozess. Dabei wird die Moodle-Konfigurationsdatei config.php von Moodle erzeugt, alle Tabellen in der Moodle-Datenbank angelegt, das Nutzerkonto für den Hauptadministrator angelegt und eine Reihe von Konfigurationseinstellungen für die Moodle-Installation, insbesondere für die Startseite vorgenommen.

Von Kommandozeile aus installieren

Diese Variante funktioniert genau so einfach wie die Installation unter Verwendung von Installationsskript und Webbrowser.

Verschaffen Sie sich über ein Kommandozeilenfenster Zugriff auf Ihren Moodle-Server. Wechseln Sie in das Moodle-Verzeichnis Ihres Webserver-Verzeichnisses, in dem die PHP-Skripte von Moodle gespeichert sind, also z.B.

  $cd /var/www/html/moodle/

Dann rufen Sie das folgende Kommando auf:

  $ sudo -u apache /usr/bin/php admin/cli/install.php --lang=de

Abschließende Aufgaben

Cron-Job einrichten

Moodle muss im Hintergrund regelmäßig einige Aufgaben ausführen (z.B. Versenden von Forumsbeiträgen als E-Mail, automatische Kurssicherung, usw.). Verantwortlich dafür ist das Cron-Skript admin/cron.php, das Sie zu bestimmten Zeiten am Tag ausführen lassen können. Dazu müssen Sie einen Cron-Job einrichten. Detaillierte Informationen dazu finden Sie im gleichnamigen Artikel.

Moodle-Site konfigurieren

Nun müssen Sie Ihre Moodle-Site einrichten. Detaillierte Informationen dazu finden Sie im Artikel Moodle administrieren.

Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Moodle-Installation!

Siehe auch

Vorlage:Credits [1]